26. November 2010

55. BetonTage: Beton in der Architektur

Was einmal als regionale Seminarveranstaltung begann, hat sich längst als größter europäischer Kongress der Beton- und Fertigteilindustrie etabliert: die BetonTage in Neu-Ulm.  Vom 8.-10. Februar 2011 dreht sich im Edwin-Scharff-Haus wieder alles rund um den Baustoff. Hochkarätige Referenten, kollegiales Networking und der Dialog mit den Marktpartpartnern prägen die Veranstaltung. Auch ein spezielles Informationsangebot für Architekten steht wieder auf dem Programm. Gemeinsam mit der DBZ und Beton Marketing Süd wird am 10.  Februar  2011 das Podium „Beton in der Architektur“ ausgerichtet.

Mit seinem Vortrag über „Architektur und Materialität“ eröffnet Justus Pysall, Pysall Ruge Architekten, Berlin, der derzeit mit dem Bau des Museums für Luftfahrt in Krakau von sich Reden macht, den Tag der Marktpartner. Prof. Horst Falkner, IBF Ingenieurbüro Dr. Falkner, aus Stuttgart spricht anschließend über die zukünftigen baulichen Herausforderungen für Ingenieure.  Am Nachmittag berichten Architekten anhand ausgewählter Projekte über ihre Erfahrungen bei der Planung und Realisierung von Gebäuden aus Beton.

Ein gelungenes Beispiel für „kreative Denkmalpflege“  ist die Studentenwohnanlage im neugebauten Olympischen Dorf in München. Die Originalbauten von 1972 wurden komplett rückgebaut und auf demselben Flächenareal innerhalb einer fast identischen Kubatur mit Betonfertigteilen neu errichtet. Ritz Ritzer, bogevischs buero hofmann ritzer architekten, München, stellt das Gebäudeensemble vor.

Tilo Herlach vom Basler Büro HHF architekten berichtet über den Bau des Modezentrums Labels 2 in Berlin. Gestalterisches Grundelement sind Sinusformen, die sich im am auffälligsten an der Fassade des Gebäudes befinden. Diese greift das Motiv der Bogenfenster der benachbarten historischen Industriehalle von „Labels Berlin 1“ auf und schafft somit einen Bezug zum unmittelbaren städtischen Umfeld.

Auch beim Entwurf des Tropenhauses Frutigen spielte die Fassadengestaltung eine elementare Rolle. Die reliefartigen, eingefärbten Betonelemente spiegeln die raue Bergwelt der Alpen wider und schaffen einen reizvollen Kontrast zu dem, was mit der gängigen Vorstellung eines Tropenhauses einhergeht.  Daniel Messerli, Gauer Itten Messerli Architekten & Planer, Bern, beschreibt die gestalterischen und vor allem ökologisch-technischen Herausforderungen des Objektes.

Markus Sporer, Architekturbüro Benthem Crouwel, Aachen,  stellt den Erweiterungsbau des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum vor.  Der „Schwarze Diamant“, wie der Kubus auch genannt wird,  ist von hellen Gängen, Stollen und Rampen durchzogen und erinnert dadurch an ein Schnittmodell eines Bergbaus.

Die Veranstaltung am 10. Februar 2011 ist für Architekten kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über Beton Marketing Süd unter www.beton.org.

Veranstalter:

FBF Betondienst GmbH                          Beton Marketing Süd GmbH
Gerhard-Koch-Str. 2 + 4                        Gerhard-Koch-Str. 2 + 4
73760 Ostfildern                                   73760 Ostfildern
Telefon 0711 327 32-326                      Telefon 0711 327 32-200
Fax 0711 327 32-350                            Fax 0711 327 32-350
info(at)betontage.de
                                info(at)betonmarketing.de
www.betontage.de                               www.beton.org 

38 Zeilen, 369 Wörter, 2.796 Zeichen mit Leerzeichen